RLS-Patientin nimmt Tablette und trinkt Grapefriutsaft

Das hemmt die Restless Legs Therapie

Leider gibt es bis heute noch keine Möglichkeit Restless Legs zu heilen. In der Restless Legs Therapie gibt es aber unterschiedliche Möglichkeiten der Behandlung. Einige Therapiemöglichkeiten sehen die Einnahme von teilweise starken Medikamenten vor. Es ist hinreichend bekannt, dass RLS-Medikamente mit der Zeit ihre Wirkung verlieren.

Wussten Sie, dass ein Glas Grapefruitsaft kann aus einer normalen Tablette eine tödliche Überdosis machen kann.

Obwohl Fachleute hiervor schon seit Jahren warnen, ist dies in der Gesellschaft noch relativ unbekannt. Das Ganze gilt nicht nur für Pampelmusen- und Grapefruitsaft (Mischung aus Pampelmuse und Orange), sondern auch bei Pfirsichen und Äpfeln. Gerade in den Wintermonaten, wenn das Angebot an einheimischen Früchten abnimmt, sind Südfrüchte eine gern genutzte Vitaminbombe. Aber Vorsicht: viele wichtige Stoffwechselprozesse werden dadurch gehemmt. Bei der Einnahme von RLS-Medikamenten kann es dazu kommen, dass bestimmte Wirkstoffe nicht sauber abgebaut werden. Heute weiß man, dass die Inhaltsstoffe z.B. der Grapefruit den Abbau des Enzyms CYP3A4 hemmen, welches in Leber und Darm den Abbau von Medikamenten initiiert. Werden die Wirkstoffe nicht abgebaut, steigt deren Konzentration im Blut.

Die Therapie des Restless Legs Syndroms kann dabei massiv gestört werden. Eine Überdosis vieler Medikamente macht sich durch heftige Nebenwirkungen bemerkbar. Steigt die Konzentration bestimmter Wirkstoffe unkontrolliert an, kann genau das eintreten, was die Symptome lindern sollte.

Müssen Grapefruits, Säfte und Ähnliches nun gleich vom Speiseplan vieler Restless Legs Betroffener verschwinden? Dies muss nicht zwingend passieren. Bitte besprechen Sie diesen Sachverhalt mit ihrem behandelnden Arzt. In vielen Fällen kommt es auf die Konzentration und die Menge an.

Restless Legs Syndrom, was hilft? Sehen Sie sich unsere alternativen Möglichkeiten zur RLS-Therapie hier an.